Einblicke – Alexandra Skirde

Die liebe, wunderbare und so unglaublich Fröhlichkeit verbreitende Alexandra Skirde. Wir durften sie schon des öfteren als Expertin bei Kongressen Willkommen heißen und insbesondere ihre Zubereitungsvideos lassen keine Wünsche offen und sprühen nur so vor Inspiration. Heute erzählt sie uns im Rahmen unserer „Einblicke-Reihe“ einige spannende Details über ihr Lebenund natürlich beglückt sie uns zudem auch wieder mit etwas einfach himmlisch Leckerem.

Stell dich bitte in ein paar Sätzen unseren Lesern vor.

Ich bin Alexandra Skirde – leidenschaftliche Foodbloggerin und „schwirrende Elfe zwischen den Welten“ – da ich einerseits in der Großstadt lebe (Düsseldorf) – andererseits die Natur sehr liebe. Vormittags im Finanzbereich im Großkonzern – abends neue Gourmet-Rohkost-Rezepte am Kredenzen. Weltweit vernetzt – positiv beschwingt… Wiener Walzer und Slow Fox tanzend einerseits – auf Rammstein und Metallica abrockend andererseits… Eben zwischen den Welten…

Wie lauten die drei Stichwörter, die deine Ernährungsform am besten beschreiben?

HAPPY – wie meine innere Einstellung –

RAW – siehe auch www.rawandsexy.de – und

SINNVOLL – siehe auch www.iss-sinnvoll.de

Begründung: Ernährung soll SPASS machen und meinen Körper Geist und Seele positiv beschwingen

Wie schaut so ein typischer Tag bei dir aus?

Ich stehe mit einem Grinsen im Gesicht zwischen 6 und 6.30 h auf – starte nach der Dusche mit meinem frisch gepressten Weizengrassaft und Salzsole-Wasser und fahr ins Büro, wo ich halbtags im Finanzbereich eines großen Mobilfunkkonzerns arbeite. Mittags fahr ich Heim und mache mir meistens einen Salat zum Lunch – gehe anschließend mit meinem Mann Kaffee trinken. Dabei treffen wir meist einige unserer Freunde und genießen eine unbeschwerte Zeit. Am späten Nachmittag widme ich mich meistens einige Zeit Instagram und networke. Davon bekomme ich meistens großen Hunger, da ich mit vielen Foodbloggern vernetzt bin – daher wird nun meist etwas Rohköstliches kredenzt. Abends treffe ich oft Gleichgesinnte zum Austausch. Gegen 23 h gehe ich meistens ins Bett… Und täglich grüßt das Murmeltier…………..

ABER: da ich für mein Leben gerne verreise – insbesondere Fernreisen in die Tropen – trifft man mich auch oft in der Karibik oder in Asien an. Meine neue Leidenschaft in Europa gilt neben Budapest und Barcelona nun auch Athen – hier wohnt meine liebe Halbschwester Maxi, die ich sehr gerne besuche und die mir den organic way of life der griechischen Hauptstadt zeigt – inkl. des hervorragenden RAW Restaurant GI!

Wenn du ein Gemüse oder eine Frucht sein könntest – welche wäre das und warum?

Eine Kokosnuss – da sie ein eigenes Öko-System in sich ist – wochenlang auf dem Meer schwimmen kann – bis sie auf Land trifft und Wurzeln schlägt und zur wundervollen Palme wird. Die Kokosnuss ist vollgepackt mit den besten und bioverfügbarsten Inhaltsstoffen für uns Menschen – schmeckt köstlich – und ist unvorstellbar rein.

Was darf bei dir auf gar keinen Fall fehlen und warum?

Gleichgesinnte. Ich stelle immer wieder fest: überall auf der Welt zieht man ganz automatisch Gleichgesinnte an – das ist wundervoll und essentiell. Ist man mit „Mainstream“-Leuten zusammen, geht das eine Weile gut – doch die Sehnsucht nach Gleichgesinnten wird immer größer. Daher bin ich den Social Media Netzwerken sehr dankbar – so ist man überall auf der Welt verlinkt und vernetzt.

Was wären die drei Tipps, Tricks, Weisheiten, die du der Welt auf jeden Fall hinterlassen wollen würdest?

Back to the roots – gepaart mit den Vorzügen des modernen Zivilisations-Menschen: Rooftop-Gardening ausbauen – Städte mit LEBENSMITTELN bepflanzen – und die positiven Schwingungen aufrecht erhalten – bewusst und voller Spaß durchs Leben gehen…

Gibt es bei dir ein Essen, dass alle Beteiligten mit leuchtenden Augen an den Tisch holt – und wenn ja, magst du uns das Rezept verraten (gerne mit Bild)?

Mein Mango-Törtchen – schon oft veröffentlicht (z.B. in der Rohkost-Zeitung „die Wurzel“) – oft nachgebastelt – aus 6 Zutaten – lecker – schnell gezaubert – positiv beschwingend – macht glücklich:

 

 

Zutaten für eine ca. 20 cm x 15 cm große Auflaufform:

Du brauchst – für den Boden – am besten alles in Bio-Qualität:

  • 150 g Cashews
  • 6 Medjool Datteln – entsteint (ca. 120 g)
  • ½ TL Vanille

So geht der Boden:

  • Gebe die Zutaten in den Food-Prozessor und verarbeite sie zum Teig.
  • Der Teig sollte nicht zu trocken und nicht zu klebrig sein – ist er zu klebrig, gebe noch einige Cashews hinzu – ist er zu krümelig, gebe noch 1 – 2 weitere Datteln hinzu.
  • Verteile den Teig nun gleichmäßig in die mit Backpapier ausgelegte Auflaufform und drücke ihn fest.
  • Tipp: einige Spritzer Wasser in die Auflaufform geben, dann hält das Backpapier besser und verrutscht nicht. Ich lasse das Papier an den langen Seiten immer ca. 5 – 10 cm überhängen – so bekomme ich das Törtchen später besser aus der Form.

Du brauchst – für die Mango-Creme:

  • 1 Mango –  ca. 450 g Fruchtfleisch – geschält, entkernt, grob gewürfelt
  • 200 g geschmolzenes Kokosöl
  • 2 – 3 EL Chia Samen

So geht die Mango-Creme:

  • Alle Zutaten im Mixer oder Blender pürieren und auf dem Boden verteilen.
  • Nach Belieben dekorieren – z.B. mit Goji-Beeren, Rohkost-Kakao-Nibs, geschälten Hanfsamen etc…
  • Anschließend für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen, damit das Kokosöl in der Creme anziehen und die Torte fest werden kann.
  • Tipp: Die Mango sollte nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen – trifft kaltes Obst auf geschmolzenes Kokosöl, flockt dieses schnell aus. Das ist nicht schlimm – sieht nur nicht so hübsch aus und könnte ein etwas anderes Mundgefühl ergeben. Möchtest Du die Torte etwas „leichter“ genießen, so gebe nur 100 g Kokosöl hinzu und dafür 8 EL Chia Samen…

Infos / Tipps:

Das Törtchen schmeckt himmlisch leicht – besteht aus wenigen Zutaten und ist ruck zuck gezaubert. Wenn Dir die Creme nicht süß genug ist, kannst Du noch Datteln, getrocknete Aprikosen oder andere süße Früchtchen nach Wahl hinzu geben und mit pürieren. Anstelle von Mangos kannst Du natürlich auch andere Obst-Sorten verwenden, z.B. Kirschen oder Beeren, wenn wieder die entsprechende Saison ist – probiere es einfach aus… Spiel auch mit den Gewürzen – eine Prise Chili gibt einen extra Kick – und etwas Rosmarin passt wunderbar in die Version mit Pflaumen… Lass Deiner Phantasie freien Lauf… Und nun: GENIESSE…