Einblicke – Isabel Maria

Stell dich bitte in ein paar SĂ€tzen unseren Lesern vor.

Sehr gerne! 🙂

Ich heiße Isabel, bin frisch gebackene 30 Jahre jung, MitbegrĂŒnderin und Teil des Teams von ecodemy, ErnĂ€hrungswissenschaftlerin, Bloggerin und Yogalehrerin. Ecodemy (www.ecodemy.de) ist eine Fernschule, die Aus- und Weiterbildungen rund um ErnĂ€hrung und Gesundheit anbietet, wobei wir uns auf die pflanzliche ErnĂ€hrung spezialisiert haben.

Nach meinem Studium (2017) habe ich mich mir mehr Zeit fĂŒr meine Leidenschaft, dem Yoga, genommen. Anfang 2018 habe ich in Indien (Rishikesh) meine 200 Stunden Yogalehrer-Ausbildung absolviert und werde eine weitere 300 Stunden-Ausbildung 2019, ebenfalls in Indien, angehen. Yoga ist fĂŒr mich der ultimative Weg, um bei mir selbst „anzukommen“; um mich mit mir selbst wieder verbinden zu können; um eine Einheit zwischen Körper, Geist und Seele herstellen und in Harmonie mit meinen Mitmenschen und allem anderen im Außen leben zu können. Die tĂ€gliche Yogapraxis schenkt mir Bewusstsein, Nachsicht und Liebe, wobei ich all‘ diese Aspekte in die Welt tragen möchte.

Als leidenschaftliche Schreiberin teile ich auf meinem zweisprachigen Blog (www.holisticyou.de) meine Herzensthemen, rund um ganzheitliche Gesundheit und Bewusstsein. Darunter findet sich die pflanzliche ErnĂ€hrung, ein ganzheitlicher Lebensstil, Yoga und Meditation sowie weiterfĂŒhrende spirituelle Themen wieder. Mit meinen Texten möchte ich den Leser gerne auf den unterschiedlichsten Ebenen erreichen: Körper, Geist und Seele. Ich bin der Meinung, dass wenn wir fĂŒr all diese Aspekte unserer Selbst sorgen, wahre Gesundheit, Sinn und ErfĂŒllung im Leben erreicht werden können. 🙂

Wie lauten die drei Stichwörter, die deine ErnÀhrungsform am besten beschreiben?

Vollwertig-pflanzlich: So frisch wie möglich, ob roh oder gekocht. Obst und GemĂŒse stehen bei mir ganz vorne und schmĂŒcken meist zum grĂ¶ĂŸten Anteil meine Teller oder Bowls.

Bewusst und intuitiv: Auf mein BauchgefĂŒhl zu hören, ist das A und O im Leben. Auch, wenn es ums Essen geht. Was bekommt mir gut und was weniger? Die Antworten können natĂŒrlich variieren, abhĂ€ngig von Tageszeit, Jahreszeit, wo ich gerade bin, wie aktiv ich bin, etc. Das zu essen, was mit mir in Resonanz geht (was sich „stimmig“ anfĂŒhlt) und nicht das, was mir vorgeschrieben wird


Liebevoll zubereitet: Der Genuss spielt eine große Rolle beim Essen. Das spiegelt sich nicht nur darin wider, WAS gegessen wird, sondern vor allem auch, wie es zubereitet wurde und in welcher AtmosphĂ€re es gegessen wird. Schenke ich dem Essen schon bei der Zubereitung ganz viel Liebe und Aufmerksamkeit, ist es neben den vielen NĂ€hrstoffen auch noch reich an positiver Energie. 🙂

Wie schaut so ein typischer Tag bei dir aus?

Ich bin ein ganz großer Fan von einer „morning routine“, wofĂŒr ich mir jeden Tag ausreichend Zeit nehme. Denn erst nach einer Portion SelbstfĂŒrsorge am Morgen fĂŒhle ich mich bereit fĂŒr den Tag. Dazu zĂ€hlen Meditation, ein großes Glas Wasser, Sport und/oder meine Ashtanga Yoga-Praxis und eine erfrischende Dusche.

Unter Tags arbeite ich ĂŒberwiegend von zuhause aus. Aktuell ist das mein kleines, aber feines Apartment in Potsdam. Sei es fĂŒr ecodemy oder fĂŒr meinen Blog. Am Nachmittag bzw. Abend liebe ich es, mir Zeit zum Kochen, Essen bzw. Zeit fĂŒr Freunde zu nehmen.

Zu meiner Abend-Routine gehört eine entspannte Yogapraxis und das Meditieren vor dem Schlafengehen.

Egal, ob ich zuhause oder auf Reisen bin: Ich versuche immer, einer gewissen Routine treu zu bleiben. Denn dadurch bleibe ich geerdet und „bei mir“, egal, welche Herausforderungen auf mich zukommen mögen.

Wenn du ein GemĂŒse oder eine Frucht sein könntest – welche wĂ€re das und warum?

Eine Mango, die auf einem großen Baum in den Tropen heranreift und sich den ganzen Tag ĂŒber die Sonne auf den „Bauch“ scheinen lassen kann. Sobald ich reif bin und gepflĂŒckt werde, nĂ€hre ich die entsprechende Person. Nicht nur mit NĂ€hrstoffen, aber auch mit meiner aufgeladenen Sonnenergie, mit ganz viel Liebe und GlĂŒckseligkeit, die ich in meinem Leben als Mango in mir akkumuliert habe. 🙂

Warum?

  • Mangos sind meine absoluten LieblingsfrĂŒchte.
  • Sonne und WĂ€rme spiegeln genau das Klima wider, in dem ich mich am wohlsten fĂŒhle.
  • Es bereitet mir die absolut grĂ¶ĂŸte Freude, wenn ich Menschen dienen, weiterhelfen, sie „nĂ€hren“ kann (auf welcher Ebene das auch immer stattfinden mag).

Was darf bei dir auf gar keinen Fall fehlen und warum?

Die tĂ€gliche Frischkost. Auch, wenn ich mich nicht vollstĂ€ndig von Rohkost ernĂ€hre, starte ich meinen Tag – nach Wasser (bzw. im Herbst/Winter Tee) – immer mit frischem Obst und GemĂŒse. Sei es ein grĂŒner Smoothie, ein Juice, eine Smoothie bowl oder einfach die Lebensmittel in der Form, wie sie Mutter Natur geschaffen hat. J  Der hohe Wassergehalt und die „lebendige Nahrung“ geben mir Power fĂŒr den Tag! Saisonal und regional bevorzugt. Aber ganz egal, ob im Sommer oder Winter
 😉

Was wĂ€ren die drei Tipps, Tricks, Weisheiten, die du der Welt auf jeden Fall hinterlassen wollen wĂŒrdest?

  • Ganzheitlichkeit: Wahre Gesundheit findet meiner Meinung nach erst dann statt, wenn wir nicht nur unseren Körper nĂ€hren, sondern genauso unseren Geist und unsere Seele. Das heißt, welche mentalen Informationen nimmst du auf und „verdaust“ du? Mit welchen Menschen umgibst du dich – sind es EnergierĂ€uber oder Energiespender? Wir sind nicht nur unser Körper. All diese Ebenen interagieren miteinander und möchten ebenbĂŒrtig genĂ€hrt werden. 🙂
  • Kleine, tĂ€gliche Gewohnheiten bringen langfristig große Effekte. Es ist meiner Meinung und Erfahrung nach viel wirksamer, tĂ€glich ein paar gute Gewohnheiten (z. B. eine kurze Meditation, einen grĂŒnen Smoothie am Morgen, ein paar DehnĂŒbungen am Abend, Tagebuch fĂŒhren, etc.) einzufĂŒhren, als sich alle paar Jahre eine große, besondere Sache zu gönnen und die restliche Zeit die SelbstfĂŒrsorge zu vernachlĂ€ssigen.
  • Höre auf deine Intuition. Das ist diese leise Stimme in dir, die immer mit dir kommuniziert. Denn tief in dir kennst du die Wahrheit und weißt, was du eher tun und was du lieber lassen solltest. Sie verrĂ€t dir, was deinem höchsten Wohl dient, was dich auf allen Ebenen nĂ€hrt und womit du auch etwas in der Welt bewirken kannst. Nimm‘ dir tĂ€glich ein paar Momente Freiraum. Momente, in denen du nicht durch diverse Aufgaben abgelenkt wirst, sondern Raum in deinem Kopf schaffst. Bei was auch immer das sein mag: einer Yogapraxis, einem Spaziergang, beim Tanzen, bei einem heißen Bad, beim Kochen oder bei einer Meditation in Stille
 Zeit und Ruhe. Du wirst sie hören können. Und du darfst ihr vertrauen!

Gibt es bei dir ein Essen, dass alle Beteiligten mit leuchtenden Augen an den Tisch holt – und wenn ja, magst du uns das Rezept verraten (gerne mit Bild)?

 

 

Mich verbinden die meisten Menschen mit meinen „geliebten“ Bowls. Meine absolute Leibspeise sind Smoothie bowls, mit denen ich den ein oder anderen schon verlocken konnte. Einfach und schnell zubereitet, frisch, nĂ€hrstoffreich, total variabel und so unglaublich lecker. Ich variiere meist mit den Zutaten und Toppings, aber ein Basisrezept teile ich liebend gerne mit euch:

  • BlattgrĂŒn: Spinat, GrĂŒnkohl, Petersilie, Feldsalat, SellerieblĂ€tter, Rucola, WildkrĂ€uter, etc.
  • Obst: Gefrorenes Obst verleiht dem Smoothie die erwĂŒnschte, cremige Konsistenz, aber frisches Obst ist bei mir auch immer mit dabei. Beispielsweise eignen sich gefrorene Bananen oder Beeren. Die Auswahl an allen weiteren FrĂŒchten: so saisonal und regional wie möglich.
  • Extra: Das kann ein nĂ€hrstoffreiches „Plus“ sein, wie z. B. Spirulina-, Maca-Pulver, NĂŒsse oder Samen.
  • FlĂŒssigkeit (je nach Konsistenz): Wenn du gefrorenes Obst verwendest, kann ein Schuss Wasser oder Pflanzendrink ganz hilfreich sein. FĂŒr unsere Bowl wollen wir aber eine cremige und keine zu flĂŒssige Konsistenz haben.
  • Toppings: Alles, worauf du Lust heißt. Sei es klein geschnittenes Obst, NĂŒsse, Samen (Lein-, Chia-, Hanfsamen), Kerne (KĂŒrbis-, Sonnenblumenkerne), Kokosflocken, Kakao-Nibs, Haferflocken, Rawnola/Granola/MĂŒsli oder TrockenfrĂŒchte. Lass‘ dich intuitiv leiten.

Mein Prinzip lautet: Weniger ist mehr und so abwechslungsreich wie möglich. Das heißt, ein Smoothie kann z. B. aus Spinat, 1 gefrorenen Banane, 1 frischen Mango und Spirulina bestehen; an einem anderen Tag kommen GrĂŒnkohl, gefrorene Beeren, 1 Apfel und Maca-Pulver in den Mixer. Zur Zubereitung muss wahrscheinlich nicht mehr erwĂ€hnt werden: Alles Zutaten in einen Blender und gut durchmixen!

Einfach ausprobieren und der KreativitĂ€t freien Raum lassen! Körper, Geist und Seele werden sich freuen! 🙂

Links

Mein Blog: http://holisticyou.de

Ecodemy: https://ecodemy.de