Einblicke – Ulrike und Jürgen Eder

Ulrike und Jürgen Eder sind schon seit einigen Jahren erfolgreich mit dem Blog „Deine Ernährung“ unterwegs und teilen mit Freude ihr Wissen. Als überzeugte Rohköstler leben und lieben sie die Themen rund um ihre Ernährung.

So sehr, dass sie sich in Zusammenarbeit mit Dr. Switzer dem großartigen Projekt verschrieben haben, eine Fernausbildung für Ernährungberater Schwerpunkt Rohkost ins Leben zu rufen.
Seit dem Frühjahr 2018 kann die Ausbildung belegt werden, um sich einen wahren Schatz an fundiertem Wissen anzueignen, und gegebenenfalls auch die Leidenschaft zum Beruf zu machen.
Die Möglichkeit, zusätzlich 2 Präsenzmeetings zu belegen sowie zahlreiche weitere Experten runden das Programm ab.

 

Stellt euch bitte in ein paar Sätzen unseren Lesern vor.

Wir leben mit unserem jüngsten Sohn (18 J.) in Landsberg am Lech. „Gesund zu essen“ war uns schon immer wichtig und vor ca. 7 Jahren führte uns die Faszination und Überzeugung für frische Lebensmittel zur Rohkost. Heute lieben wir die rohköstliche Ernährungsweise als „Lebensstil“, insbesondere wegen der nachhaltigen positiven Wirkung auf unsere Gesundheit und unser ganzes Leben. Sie unterstützt die Beziehung zur Natur, fördert die körperliche Vitalität und auf sehr bodenständige Weise eine Entwicklung zu sich selbst. Hier schließt sich ein Lebenskreislauf und so lassen sich vielleicht auch die Glücksgefühle erklären, die viele Rohköstler erfahren.

 Unsere Vision ist „Gesundheit und Glück ist für jeden möglich“

Nach vielen Weiterbildungen und langjähriger Tätigkeit in eigener Praxis haben wir vor 6 Monaten unser großes Herzensprojekt gestartet, die “Fernausbildung zum Ernährungsberater mit dem Schwerpunkt der roh veganen Ernährung” – ein Wissensschatz für alle, die

  • ihre Leidenschaft für Ernährung zu ihrem Beruf machen und andere Menschen auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit unterstützen wollen, aber auch für alle,
  • die ein tieferes Verständnis über die gesundheitliche Wirkung einer natürlichen Ernährungsweise erlangen und ihre Gesundheit auf ein höheres Level heben möchten.

“Deine Ernährung” steht für die Frage “Was nährt uns wirklich?” mit dem Ziel, im ersten Schritt umfassendes Wissen über die Abläufe im Körper und die Nährstoffe der Lebensmittel zu vermitteln und im zweiten Schritt aufgeklärt das Gefühl zu seinem eigenen Körper zu sensibilisieren, um am Ende vertrauensvoll “Seine persönliche Ernährung” zu entwickeln bzw. andere Menschen auf ihrem Weg dahin zu begleiten.

Wie lauten die drei Stichwörter, die eure Ernährungsform am besten beschreiben?

So nährstoffreich, saisonal und regional wie möglich.

Wie schaut so ein typischer Tag bei euch aus?

Wir starten mit unserer Morgenroutine: Joggen mit anschließendem Schwimmen im Lech, alternativ 10 Min Trampolin und 5 Tibeter oder Yoga.

Unsere zwei Hauptmahlzeiten:

Morgens: gemeinsames Obstfrühstück.

Mittags: Familien-Hauptmahlzeit ganz typisch: Salatbowls oder Wraps– sie erlauben die individuelle Zubereitung für individuelle Bedürfnisse – jeder stellt seine eigene Mahlzeit zusammen.

Als eine große Herausforderung erleben wir die Gestaltung einer guten Work-Life-Balance:

Ulrikes Tag ist erfüllt mit der Weiterentwicklung des Ausbildungskonzeptes und der Betreuung der Ausbildungsteilnehmer. Freie Minuten verbringt sie im Garten bei Beeren, Wildkräutern und Salat und bei der Zubereitung in der Küche

Jürgen schafft seinen Ausgleich durch Gärtnern von Gemüse und Obstbäumen und widmet sich der wesensgemäßen Bienenhaltung. Außerdem verausgabt er sich gerne ab und zu bei Ausdauersport in der Natur.

Wenn ihr ein Gemüse oder eine Frucht sein könntet – welche wäre das und warum?

Jürgen liebt Äpfel und Ulrike grüne Wildkräuter, in Kombination sind die beiden die perfekte Ergänzung.

Was darf bei euch auf gar keinen Fall fehlen und warum?

Ernährung ist ein sehr bedeutendes Puzzleteil für unsere Gesundheit, aber ohne Selbstreflexion, harmonisches Miteinander und Bewegung in der Natur wären wir damit wahrscheinlich schnell in einer Sackgasse, in der Weiterentwicklung schwer möglich ist.

Das ist uns sehr bewusst und daran arbeiten wir 😉 Wir lieben die Bewegung in der Sonne und an der frischen Luft und wir beobachten und reflektieren unsere Gedanken und unsere Gewohnheiten und wissen um deren Vorliebe in alten Mustern zu verharren.

Was wären die drei Tipps, Tricks, Weisheiten, die ihr der Welt auf jeden Fall hinterlassen wollen würdet?

  • Weniger ist mehr –  da Nahrung für die meisten von uns ständig verfügbar ist, wird viel mehr gegessen als uns guttut. Dabei liebt unser Körper Verdauungspausen als Zeiten der Regeneration.
  • Die Dosis macht das Gift –  auch oder gerade eine naturnahe Ernährung erfordert Zurückhaltung, da Wildkräuter oder beispielsweise Aroniabeeren im Übermaß giftig wirken können, andererseits wird uns ein ungesundes Lebensmittel in kleiner Menge nicht aus der Bahn werfen, wenn wir uns grundsätzlich gesund ernähren.
  • Die Lösung für viele Probleme liegt in der Einfachheit und in der Rückbesinnung auf unsere Natur und der Verbindung mit der Natur. Barfuß laufen, Schwimmen im See oder eine Atemübung können so wunderbar unsere Batterien aufladen.

Gibt es bei euch ein Essen, das alle Beteiligten mit leuchtenden Augen an den Tisch holt – und wenn ja, mögt ihr uns das Rezept verraten?

Um alle Beteiligten mit leuchtenden Augen an den Tisch zu holen, wählen wir die Sparte „Kuchen und Desserts“ 🙂

Zur Zeit ist es der Rohkost Zwetschgen Streuselkuchen. Das Rezept ist grandios, da es auch mit anderen Früchten (Apfel, Aprikosen, … ) zubereitet werden kann:

 

ROHKOST ZWETSCHGEN STREUSELKUCHEN

 

ZUTATEN:

für eine runde Form mit 26 cm Durchmesser bzw. eine rechteckige Form 24 x 24 cm:

TEIG

  • 200 g Mandeln
  • 150 g Datteln
  • 150 g Buchweizen
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1 TL Zitronenschale
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Xylith
  • 1 TL Kokosöl

BELAG

  • 800 g Zwetschgen
  • 1 Msp Vanille
  • 1 TL Zimt
  • 50 g Datteln
  • 3 EL Flohsamenschalen

ZUBEREITUNG:

  1. Datteln, in Zitronensaft mit etwas Wasser verdünnt, 2 Stunden einweichen.
  2. Mandeln und Buchweizen zum Beispiel im Foodmatic fein mahlen. Ideal ist es gekeimten und wieder getrockneten Buchweizen zu verwenden, normaler Buchweizen ist auch möglich.
  3. Das Buchweizenmehl und 170 g des Mandelmehls mit den abgetropften Datteln und einem Teelöffel fein geriebener Zitronenschale in der Küchenmaschine mit dem S-Messer zu einem homogenen Teig verarbeiten. Wenn der Teig zu trocken ist, noch etwas von dem Zitroneneinweichwasser hinzugeben.
  4. Den Boden der Kuchenform mit einem Teelöffel Kokosöl einfetten und drei Viertel des Teiges als Boden in die Kuchenform drücken, den Rest für die Streusel aufbewahren.
  5. Für den Belag 300 g Zwetschgen klein schneiden und gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
  6. Die restlichen 500 g Zwetschgen, Vanille, Zimt und Datteln in der Küchenmaschine zu Pflaumenmus verarbeiten, im letzten Schritt 3 Esslöffel Flohsamenschalen hinzugeben, noch einmal kurz durchmixen und über die Zwetschgen geben.
  7. Den Rest des Teiges unter Zugabe von 30 g Mandelmehl, Zimt und Xylith mit den Händen zu Streuseln verarbeiten und über den Pflaumenbelag streuen.
  8. Kühl stellen. Nach ca. 2 Stunden ist der Kuchen schnittfest.

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Ernährungsberater-Ausbildung – Schwerpunkt Rohkost

Ihr Interview, nebst vielen anderen wunderbaren Sprechern, ist unter anderem HIER zu finden:

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