Smoothies versus Säfte

Was ist eigentlich besser?

Diese Frage taucht immer wieder auf und beschäftigt die Gemüter. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Beides!
Sie haben beide ihre Vor- und auch Nachteile, es kommt letztlich darauf an, was man denn eigentlich erreichen möchte oder zu welchem Zweck man sie einsetzt. Schauen wir uns das gemeinsam an!

Smoothies – die sanften Gaumenschmeichler

Sie liefern sämtliche Bestandteile der verwendeten Zutaten in ihrer ganzheitlichen Form, also inklusive sämtlicher Ballaststoffe. Durch ihre fein gemixte Struktur sind sie sozusagen schon vorverdaut, und wirken wie ein Besen auf unseren Darm ohne uns übermässig mit Verdauungsarbeit zu belasten.
Um vollen Nutzen aus ihnen zu ziehen ist ein Hochleistungsmixer obligatorisch. Natürlich kann man zunächst auch einen gewöhnlichen Standmixer oder ähnliches verwenden, aber wenn man die Power der Smoothies regelmäßig in den Ernährungsplan integrieren möchte, kommt man um ein entsprechendes Gerät kaum herum.
Zum einen, weil nur durch die hohe Drehzahl und dahinterliegende Technik ein maximales Aufschließen der Pflanzenzellen überhaupt möglich ist. Zum anderen, weil sie einfach besser schmecken!
Kein Mensch trinkt auf Dauer faserige, grobe Smoothies – je feiner püriert, desto gesünder und leckerer für uns!
Rezepte gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, manche davon erscheinen eher kurios, was ihre Zusammenstellung anbelangt.
Natürlich kann man sich einmal rein zum Genuss einen leckeren Shake mit allerhand Zutaten und viel Obst zusammenmischen, aber wenn ich von Smoothie spreche, dann meine ich damit für gewöhnlich die grüne Variante:

Grün – Obst – Wasser – und sonst nichts!

Die ursprüngliche Variante von Victoria Boutenko (der „Erfinderin“) besagte einmal 60% Obst zu 40% Blattgrün. Heute, angesichts der doch sehr auf süß getrimmten Obstarten, würde ich eindeutig weniger empfehlen.
50:50 ist ein guter Startpunkt.
Wohlgemerkt, der ursprüngliche Bezug der Prozentangaben galt dem Volumen. Aktuell geht der Trend eher hin zu einem Bezug auf das Gewicht. Es macht einen sehr deutlichen Unterschied, ob ich halbe-halbe Banane und Spinat in den Mixer werfe, oder eben 50 g Banane und 50 g Spinat!
Natürlich kann (und sollte) man am Anfang großzügiger mit dem Obst sein. Neue Gewohnheiten lassen sich nur schwer etablieren, wenn sie keine Freude machen.
Vor allem Kinder kann man deutlich besser überzeugen, wenn der Obstanteil entsprechend höher ist.
Mit der Zeit würde ich aber empfehlen, den Obstanteil immer weiter zu reduzieren, und vor allem auf Obst auszuweichen, welches eher nicht so extrem süß ist.
Säuerliche Äpfel z.B. oder gerade im Sommer sind Beeren eine wundervolle Alternative zu Banane und co.
Grüne Smoothies sind eine fantastische Energiequelle, die uns mit hochwertigsten Vitalstoffen versorgen können – beachtet aber, dass sich auch negative Aspekte potenzieren. Schlußendlich nehmen wir Mengen zu uns, die wir in der ursprünglichen Form so sicherlich nicht essen würden oder auch nicht könnten.
Das bedeutet, das Ausgangsmaterial muss zwingend so bio und unbelastet wie möglich sein. Auch mit Obstkernen und co ist etwas Vorsicht geboten angesichts der enthaltenen Frassschutzstoffe.
Wichtig ist auch, sich zumindest halbwegs über die Inhalte der verwendeten Zutaten im klaren zu sein. Ich würde nicht empfehlen, loszuziehen und händeweise wahllos irgendwelche Wildkräuter zu mixen. Probiert sie erst einmal vorher, schaut, ob ihr sie mögt und wie euer Körper darauf reagiert. Es gibt eine ganze Reihe Pflanzen, die man in größeren Mengen durchaus geniessen kann, Vogelmiere z.B. oder auch Brennnessel.
Gundermann hingegen gehört (für mich zumindest) eher in die Fraktion 1-2 Blätter.
Beschränkt euch vielleicht zunächst auch einfach auf 1-2 Wildkräuter und mischt nicht bunt durcheinander.
Falls es zu Unverträglichkeiten kommen sollte, fällt es so auch leichter, den Auslöser zu ermitteln, zumal Wildkräuter immer auch spezifsche (Heil-)Wirkungen haben, die man manchmal auch sehr dosiert einsetzen sollte.
Generell gilt, so abwechslungsreich wie möglich! Das gilt im übrigen auch für verwendetes Blattgemüse.
Grüne Smoothies sind durchaus schon in Verruf geraten, weil Menschen monatelang und literweise Spinat mit Banane verzehrt haben. Ist ja lecker, aber nicht unbedingt förderlich für die Gesundheit – und das ist es doch eigentlich, was wir bezwecken möchten. Ebensowenig macht es Sinn, sich ausschließlich auf Brennnessel zu beschränken.
Mit einem Smoothie kann man wunderbar in den Tag starten. Ich würde aber empfehlen, dies nicht direkt nach dem Aufstehen zu tun, sondern den Körper in der Entgiftungsphase lieber mit Wasser zu unterstützen – oder eben mit einem leckeren Saft!

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Saft – die flüssige Nährstoff-Bombe

Auch hier beziehe ich mich im wesentlichen auf die grünen Säfte.
Sie sind praktisch wie ein Rennwagen. Dadurch, dass ihnen sämtliche Ballaststoffe entzogen werden, haben wir die konzentrierte Pflanzenpower, die keiner Verdauung mehr bedarf und vom Körper in kürzester Zeit, oft nur Minuten, verwertet wird.
Genau darin liegt der eindeutige Vorteil der Säfte. Sie bringen zügig Mineralstoffe, Enzyme und Vitamine ins System, unterstützen die Entgiftung und bieten eine wunderbare Pause für den gesamten Verdauungstrakt.
Eine Mahlzeit durch einen Saft zu ersetzen oder auch ganze (Fasten-)Kuren zu machen, kann erstaunliche Veränderungen bewirken.
Aber auch hier gilt es, einige Dinge zu beachten:
Der optimale Zeitpunkt für Säfte ist die erste „Mahlzeit“ am Vormittag. Die Entgiftungsphase wird durch den Saft nicht unterbrochen, sondern im Gegenteil noch gefördert. Man kann Säfte natürlich über den ganzen Tag trinken, aber es sollte immer auf nüchternen Magen geschehen, um die Bildung von Fuselalkoholen zu vermeiden.
Der Vorteil von Säften ist, das man hier freier ist in der Zusammenstellung. Dadurch, dass die festen Bestandteile fehlen, kann man auch sehr gut Obst mit Gemüse mischen oder auch Melone integrieren, was in Smoothies oft genug nicht sinnvoll ist.
Für die Zusammenstellung der Mengen gilt jedoch ähnliches – ein höherer Grünanteil ist Trumpf.
Dr. Switzer geht sogar soweit, dass er Obst, aber vor allem auch die Verwendung von Knollen- und Wurzelgemüse weitestgehend in seinen grünen Säften nicht mehr empfiehlt. „Dank“ der heutigen Hybridzüchtung sind diese Säfte so zuckerreich, dass sie unverhältnismäßige Insulinschwankungen ins Spiel bringen, und das ist nicht der Sinn und Zweck grüner Säfte.
Gut geeignet sind hingegen natürlich wiederum die Wildkräuter, aber auch Kulturgemüse wie Mangold, Grünkohl, Romanasalat, Stangensellerie und natürlich Gurken und Beeren.
Ein bißchen Zitrone macht den Saft oft frischer und stabilisiert obendrein etwas das Chlorophyll.
Wichtig beim Saft ist eine schonende Pressung mit möglichst wenig Sauerstoffeinwirbelung, sprich, die Verwendung eines Slow-Juicers. Zumindest für alle, die Säfte dauerhaft in ihre Ernährung integrieren möchten, ist es eine sinnvolle Anschaffung. Ganz besonders, wenn Selleriesaft oder auch frisch gepresste Grassäfte auf dem Programm stehen sollen.
Wer das nicht hat oder möchte, kann sich aber auch des Mixers und eines Nussmilchbeutels bedienen. Ja, das ist nicht optimal, und ja, es gibt einiges an Verlusten, insbesondere Enzyme und natürlich Biophotonen, aber ich für meinen Teil halte das immer noch für besser als komplett darauf zu verzichten. Man sollte dann allerdings den Saft auch unmittelbar trinken und nicht stehen lassen.
Eine taugliche Alternative zu frischen Grassäften stellen in der Tat die Grassaftpulver dar. Wenn es morgens mal schnell gehen muss, zum Mitnehmen auf Reisen oder wenn man mal so gar keine Lust hat, den Entsafter zu putzen, bieten diese Pulver eine gute Option auf eine ordentliche Portion Grün.
Bitte hierbei beachten, dass es sich tatsächlich um ein SAFT-Pulver handelt, nicht um ein gewöhnliches Graspulver.

Und ganz wichtig für Beides:
KAUEN nicht vergessen, auch wenn es flüssig ist.
Je besser die Smoothies und Säfte eingespeichelt sind, desto höher ist die Verdaulichkeit bzw Verträglichkeit.

Und jetzt viel Freude beim Experimentieren und Geniessen!

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