Walnüsse – edles Powerfood fürs Gehirn!

Es ist Oktober, und jeder, der nun einen Walnussbaum sein eigen nennen kann, oder zumindest Zugang zu selbigem hat, ist eifrig damit beschäftigt, die reifen, zu Boden gefallenen Nüsse aufzusammeln und zu genießen. Angesichts der doch zumeist recht großen Menge und Fülle an Ertrag, bietet es sich an, einen Wintervorrat anzulegen, und das ist auch gut so!
Gilt die Walnuss doch als wahres Powerpaket insbesondere für das Gehirn. Neben Eiweiß, Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien ist sie vor allem wegen ihres hohen Gehaltes an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, allen voran die Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure, in den ernährungsbasierten Blickwinkel geraten.
Gemäß der Signaturenlehre wird schon seit langer Zeit die Walnuß unserem menschlichen Gehirn zugeordnet – mittlerweile haben auch zahlreiche Studien die positiven Eigenschaften zur Unterstützung unserer Hirnfunktion bestätigt.

Grund genug, sich angesichts der Fülle, die uns die Natur an diesen herrlichen, gesunden Nüssen bietet, mit ein paar Tipps, Tricks und Empfehlungen und natürlich einem leckeren Rezept auseinanderzusetzen.
Bei der Trocknung und Einlagerung gibt es nämlich durchaus einige Punkte zu beachten, um in den ungetrübten Genuss über viele Monate hinweg zu kommen.

 

 

  1. Die Nüsse so schnell wie möglich, am besten täglich einsammeln, um zu verhindern, dass sie allzulange den doch schon eher feuchten Witterungsbedingungen unterworfen sind. Es sollte aber vermieden werden, den Vorgang des natürlichen Abfallens in irgendeiner Form (z.B. durch Klopfen oder Abschlagen) zu beschleunigen. Zum einen schadet es möglicherweise dem Baum, zum anderen läuft man Gefahr, dass die Nüsse noch nicht vollständig ausgereift sind. Keine Angst vor etwas Frost, damit kommen sowohl der Baum als auch die Nüsse hervorragend klar.
  2. Die Nüsse beim Sammeln unbedingt aufmerksam anschauen und alle nicht einwandfreien oder gar schimmeligen Exemplare umgehend aussortieren.
  3. Wenn noch Außenschale an den Nüssen sitzen sollte, selbige sorgfältig mit einem kleinen Messer, den Fingern oder einer etwas härteren Bürste entfernen. Reste können für Schimmelbildung sorgen. Wichtig dabei ist es natürlich, dies trocken zu tun und nicht etwa mit Wasser zu arbeiten. Feuchtigkeit in den Schalen treibt wiederum die Schimmelbildung voran. Haben wir schon erwähnt, das die Vermeidung von Schimmel das A und O bei der ganzen Sache ist? 😉
  4. Nun gilt es, die Walnüsse zu trocknen. Dabei haben sich große Dörrgitter bestens bewährt. Wer so etwas nicht zur Verfügung hat, kann auch andere Behältnisse verwenden, die mit Zeitungspapier oder ähnlichem ausgelegt sind. Bitte darauf achten, dass die Nüsse ausreichend Luft haben, also am besten nur bodeneben auslegen und somit Stauwärme und ungünstige Trocknungsverläufe durch Übereinanderschichten vermeiden.
  5. Während des Trocknens immer mal wieder umschichten und die Nüsse wenden, damit alle Seiten gleichmäßig zum Zuge kommen. Am besten an einem luftigen, nicht zu warmem Ort. Rausstellen oder tagsüber sonniges Wetter nutzen ist auch gut, nur besser nicht direkt in der Sonne, und es sollte nicht feucht werden – sprich, rechtzeitig vor dem Abend wieder reinholen. Wer hat, kann natürlich auch ein Dörrgerät verwenden – das gibt größtmögliche Sicherheit. Die Temperatur dabei aber niedrig halten, optimalerweise etwa 20 bis 25 Grad. Höhere Temperaturen können eventuell dafür sorgen, dass die Nüsse verderben und ranzig werden.
  6. Ist der Trocknungsvorgang abgeschlossen kann man sie in kleine Netze oder gut luftdurchlässige Stoffbeutel verpacken und kühl und trocken lagern. Beim Abfüllen noch einmal darauf achten, dass die Schalen geschlossen sind.
  7. Letzter und vielleicht wichtigster Tipp: Geduld, Geduld, Geduld! Natürlich darf man auch schon vorher von den herrlichen Nüssen naschen, aber das Trocknen kann schon durchaus mal bis zu 2 Monaten in Anspruch nehmen. Je sorgfältiger und geduldiger man hierbei zu Werke geht, um so mehr Freude und Genuss hat man bis zur nächsten Ernte.

 

Kürbisnudeln mit Walnuss-Pesto

Zutaten

  • 1 kleiner Kürbis deiner Wahl
  • 1 Prise Muskat
  • 1 Prise gemahlener Kurkuma und Scharzer Pfeffer
  • 1 EL Nama-BioTamari
  • 1/2 bis 1 EL Öl deiner Wahl (z.B. Hanf, Walnuß, Olive)
  • 1/2 TL Salz (alternativ etwas Salzsole)
  • 2 Handvoll Brennnesseln (alternativ natürlich Basilikum, Rucola oder andere Wild-/Küchenkräuter deiner Wahl)
  • 100 g Walnüsse
  • 2 EL Hanfsamen
  • ca 200 ml Oliven- oder Walnussöl
  • 1 Knoblauchzehe ( alternativ etwas Bärlauchpaste)
  • 1 gehäufter TL Edelhefeflocken
  • optional: Zitronen- oder Orangensaft

Zubereitung

Den Kürbis schälen, von Kernen und Fasern befreien und mit dem Sparschäler zu zarten, dünnen Bandnudeln verarbeiten. Je nach Kürbisform eventuell auch Spaghetti oder grob raspeln, auch sehr lecker. Mit dem Muskat, Kurkuma, Pfeffer, Tamari und Öl würzen, gut vermischen und für eine Weile zum Marinieren beiseite stellen.
Die Brennnesseln ( oder Alternativen) mit dem Öl pürieren, nach und nach die Walnüsse, Knoblauch und Hefeflocken zugeben. Es sollte eine homogene, aber nicht zu feine Masse ergeben. Öl nach eigenem Ermessen zufügen, je nach gewünschter Konsistenz.
Zum Schluß die Hanfsamen noch einmal kurz untermixen, so das sie noch etwas Biss geben und gegebenenfalls noch einmal mit Pfeffer und Salz ( und nach Belieben ein paar Spritzern Zitronen- oder Orangensaft) abschmecken.
Das Pesto mit den Nudeln servieren und genießen.
Als Topping eignen sich ganz besonders gehackte Walnüsse, aber auch Kürbiskerne oder ein paar Tropfen Kürbiskernöl.

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